Amigurumi häkeln: 10 häufige Fehler und wie du sie vermeidest
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Du häkelst dein Amigurumi genau nach Anleitung und trotzdem sieht es irgendwie anders aus als auf dem Foto?
Dann liegt es nicht unbedingt an der Anleitung. Beim Amigurumi Häkeln können schon kleine Unterschiede einen grossen Einfluss auf das fertige Ergebnis haben. Eine falsche Häkelnadel, ein zu lockeres Maschenbild, die falsche Menge Füllwatte oder nur wenige Maschen Unterschied können die Form und den Gesichtsausdruck eines Häkeltieres verändern.
In diesem Beitrag zeige ich dir die häufigsten Fehler beim Amigurumi Häkeln und erkläre dir, worauf du achten kannst, damit dein Häkeltier am Ende möglichst so aussieht, wie du es dir vorgestellt hast.
Dabei geht es nicht darum, alles „perfekt“ zu machen. Viele Dinge sind eine Frage der persönlichen Häkeltechnik. Es gibt aber einige kleine Tricks und Erfahrungen, die dir das Amigurumi Häkeln deutlich erleichtern können.

Inhalt dieses Beitrages
1. Die richtige Häkelnadel und das richtige Maschenbild
Warum ist die Häkelnadel beim Amigurumi so wichtig?
Bevor du mit einem neuen Garn startest, solltest du testen, ob du die passende Häkelnadel in der Hand hältst. Gerade wenn du noch wenig Erfahrung mit Amigurumi hast, kann eine kleine Maschenprobe dabei sehr hilfreich sein.
Die Angaben auf der Banderole des Garns sind ein guter Ausgangspunkt und beziehen sich auf die allgemeine Verarbeitung des Garns. Beim Häkeln von Amigurumi möchte man jedoch häufig ein dichteres Maschenbild erreichen. Deshalb kann es sinnvoll sein, mit einer kleineren Häkelnadel zu starten und zu prüfen, welches Ergebnis du damit erhältst.
Wenn du mit der angegebenen Nadel häkelst und dabei grosse Lücken zwischen den Maschen entstehen, solltest du eine kleinere Häkelnadel ausprobieren.
Kannst du dagegen kaum in die Maschen einstechen oder musst sehr viel Kraft aufwenden, ist die Nadel wahrscheinlich zu klein. Dann solltest du eine grössere Nadel testen.
Woran erkennst du die richtige Nadelstärke?
Dein Maschenbild sollte gleichmässig und dicht sein. Zwischen den Maschen sollten keine grossen Lücken entstehen und das Füllmaterial sollte später nicht durchscheinen.
Als grobe Orientierung verwende ich beispielsweise:
Baumwollgarn mit 50 g / 125 m: häufig 2,5 mm
Chenillegarn: häufig 4 mm
Chenille Mini: häufig 3 mm
Das sind allerdings keine festen Regeln. Je nach Garn, persönlicher Fadenspannung und gewünschtem Ergebnis kann eine andere Nadelstärke besser funktionieren.
💡 MEIN TIPP: Wenn du unsicher bist, häkle einfach ein paar Runden und schau dir dein Maschenbild an. Ist es zu locker, probiere eine kleinere Nadel. Ist das Häkeln unangenehm schwer und du kommst kaum in die Maschen, nimm eine grössere.
Zu locker gehäkelt für ein Amigurmi Ideal gehäkelt für ein Amigrumi
2. Die unsichtbare Abnahme nicht verwenden
Bei Amigurumis kann die Art, wie du Abnahmen häkelst, einen deutlichen Unterschied im Maschenbild machen. Die klassische Abnahme kann auf der Oberfläche kleine sichtbare Vertiefungen oder Unebenheiten hinterlassen.
Die unsichtbare Abnahme wird deshalb besonders bei sichtbaren Stellen eines Amigurumis gerne verwendet. Sie sorgt für ein gleichmässigeres und saubereres Maschenbild und lässt die Abnahmen weniger auffallen.
Gerade wenn du möchtest, dass dein Amigurumi möglichst ordentlich und gleichmässig aussieht, lohnt es sich, diese Technik zu kennen.
Wichtig: Eine normale Abnahme ist nicht falsch. Die unsichtbare Abnahme ist einfach eine Möglichkeit, ein schöneres bzw. unauffälligeres Ergebnis zu erzielen.
💡 MEIN TIPP: Wenn du bei einem Amigurumi viele Abnahmen hast oder die Abnahmen an einer gut sichtbaren Stelle liegen, probiere einmal die unsichtbare Abnahme aus. Der Unterschied im Maschenbild kann überraschend gross sein.
3. Die Maschenzahl nicht kontrollieren
Bei Amigurumi ist es enorm wichtig, die Maschenzahl jeder Runde im Auge zu behalten.
Wenn die angegebene Maschenzahl nicht stimmt, kann das dazu führen, dass die Form des Amigurumis später nicht so aussieht, wie sie in der Anleitung vorgesehen ist.
Schon eine Masche zu viel oder zu wenig kann sich bemerkbar machen. Teilweise kann es sogar passieren, dass die kommenden Runden nicht mehr aufgehen, weil die Maschenzahl nicht mehr mit der Anleitung übereinstimmt.
Gerade bei kleinen Amigurumis kann eine einzige Masche einen grösseren Unterschied machen, als man zunächst denkt.
Eine Masche zu viel ist doch nicht so schlimm?
Bei Chenillegarn kann eine Masche zu viel oder zu wenig manchmal etwas verzeihlicher sein. Das Gewebe ist weich und kleine Unregelmässigkeiten fallen dadurch weniger auf.
Trotzdem sollte man sich nicht darauf verlassen.
Wenn du genau die Form erreichen möchtest, die auf dem Bild der Anleitung zu sehen ist, solltest du dich möglichst an die angegebene Maschenzahl halten.
💡 MEIN TIPP: Zähle deine Maschen regelmässig. Besonders nach Runden mit Zu- oder Abnahmen lohnt sich eine kurze Kontrolle

4. Den Rundenanfang nicht markieren
Wenn du Amigurumi in Spiralrunden häkelst, solltest du den Anfang bzw. das Ende jeder Runde markieren.
Ich verwende dafür sehr gerne einen Faden.
Der Vorteil: Der Faden ist nicht nur eine Markierung für den aktuellen Rundenanfang. Er gibt dir gleichzeitig eine zusätzliche Kontrolle darüber, ob deine Runden richtig verlaufen.
Wenn der Faden leicht schräg nach oben läuft, ist alles in Ordnung.
Verläuft er plötzlich im Zickzack, kann das ein Hinweis darauf sein, dass irgendwo ein Fehler passiert ist.
Und selbst wenn du erst einige Runden später bemerkst, dass etwas nicht stimmt, hilft dir die Markierung dabei, schneller die richtige Stelle zu finden und die Arbeit wieder zu öffnen. Du weisst jederzeit genau, wo eine Runde beginnt und endet.
Faden oder Maschenmarkierer?
Natürlich kannst du auch einen klassischen Maschenmarkierer verwenden. Damit siehst du allerdings hauptsächlich den Rundenanfang bzw. das Rundenende der aktuellen Runde.
Ich persönlich verwende Maschenmarkierer deshalb eher, um einzelne Positionen sichtbar zu markieren.
Zum Beispiel:
Welche Seite soll später nach oben zeigen?
Auf welcher Höhe wird die Schnauze befestigt?
Wo soll ein bestimmtes Körperteil angenäht werden?
Für den Rundenverlauf bevorzuge ich dagegen meinen Faden.

💡 MEIN TIPP: Eine gute Markierung hilft dir nicht nur beim Weiterhäkeln. Sie kann auch dabei helfen, Fehler im Rundenverlauf frühzeitig zu erkennen.
5. Das passende Garn für das Amigurumi verwenden
Das Garn hat einen grossen Einfluss darauf, wie dein fertiges Amigurumi aussieht.
Wenn du exakt das Ergebnis aus einer Anleitung erreichen möchtest, verwendest du am besten das Garn, das in der Anleitung angegeben ist, oder ein Garn mit einer vergleichbaren Garnstärke.
Verwendest du ein deutlich dickeres oder dünneres Garn, kann dein Häkeltier plötzlich eine ganz andere Grösse haben. Auch das Maschenbild, die Form und die Haptik können sich verändern.
Das bedeutet nicht automatisch, dass dein Garn falsch ist. Du solltest dir nur bewusst sein, dass sich dadurch das Ergebnis verändern kann.
Wenn du bewusst ein anderes Garn verwendest, kann genau das natürlich auch gewollt sein.
Welches Garn eignet sich für Amigurumi?
Wenn du mehr über verschiedene Garne, ihre Eigenschaften und meine persönlichen Erfahrungen erfahren möchtest, findest du hier meinen ausführlichen Beitrag:

6. Zu viel oder zu wenig Füllwatte verwenden
Die Füllwatte entscheidet nicht nur darüber, wie weich dein Amigurumi wird. Sie hat auch grossen Einfluss auf die Form.
Beim Stopfen kann man grundsätzlich zwei Fehler machen: überstopfen oder unterstopfen.
Zu wenig Füllwatte
Wenn du zu wenig Füllmaterial verwendest, kann das Amigurumi in sich zusammenfallen.
Ein typisches Beispiel ist der Kopf: Wenn der Hals nicht ausreichend gefüllt ist, kann der Kopf später nach vorne oder zur Seite baumeln.
Auch Körper oder andere Teile können ihre gewünschte Form verlieren.
Zu viel Füllwatte
Auch zu viel Füllwatte ist problematisch.
Wenn du das Amigurumi überstopfst, wird das Maschenbild auseinandergezogen. Dadurch können plötzlich Löcher entstehen, obwohl du eigentlich mit einer passenden Nadel und einem dichten Maschenbild gearbeitet hast.
Das Amigurumi kann ausserdem sehr hart werden und seine Form verlieren.
Füllwatte wie beim Modellieren verwenden
Ich finde, beim Stopfen sollte man nicht einfach möglichst viel Füllmaterial in das Amigurumi hineinstopfen.
Stopfe so lange, bis du die gewünschte Form erreicht hast.
Nimm dir Zeit und beobachte, was mit deinem Amigurumi passiert. Verteile die Füllwatte gleichmässig und arbeite dich Stück für Stück vor.
Dabei können dir Hilfsmittel wie ein Holzstab oder eine Pinzette helfen, um auch kleine Bereiche gut auszufüllen.

Es gibt ausserdem verschiedene Arten von Füllmaterial. Probiere ruhig unterschiedliche Materialien aus und finde heraus, welches am besten zu deiner Arbeitsweise und deinen Projekten passt.
Ich verwende beispielsweise Power Füll als Füllmaterial. Dabei handelt es sich um Polyester-Füllwatte, die flockenartig aussieht. Sie ist formstabil und pflegeleicht.
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7. Sicherheitsaugen an der falschen Stelle einsetzen
Ein typischer Anfängerfehler ist, die Sicherheitsaugen zu hoch im Gesicht zu positionieren.
Wenn du einen besonders niedlichen Gesichtsausdruck erreichen möchtest, sitzen die Augen bei vielen Amigurumi eher im unteren Drittel des Kopfes.
Schon wenige Maschen können dabei einen deutlichen Unterschied machen.
Augen immer erst ausprobieren
Bevor du die Sicherheitsaugen endgültig befestigst, solltest du verschiedene Positionen ausprobieren.
Stecke die Augen zunächst nur zur Probe ein und schau dir dein Amigurumi aus etwas Abstand an.
Sind die Augen zu hoch?
Zu tief?
Zu weit auseinander?
Zu nah beieinander?
Manchmal sieht eine Position aus nächster Nähe gut aus, während sie aus etwas Abstand plötzlich ganz anders wirkt.
Nimm dir deshalb ruhig die Zeit, verschiedene Positionen auszuprobieren.

8. Beim Annähen die Symmetrie nicht beachten
Das Zusammennähen der einzelnen Körperteile ist ein Schritt, für den du dir unbedingt Zeit nehmen solltest.
Ein Amigurumi wirkt besonders harmonisch, wenn die einzelnen Körperteile möglichst symmetrisch angeordnet sind. Ganz perfekt wird es bei handgemachten Figuren natürlich nie, aber schon kleine Unterschiede können auffallen.
Maschen zählen hilft beim symmetrischen Annähen
Wenn du beispielsweise zwei Arme annähst, hilft es, die Maschen zu zählen und darauf zu achten, dass beide auf derselben Höhe sitzen.
Ein Arm auf Runde 9 und der andere auf Runde 10 kann bereits einen sichtbaren Unterschied machen.
Achte deshalb darauf, dass die Körperteile:
auf derselben Runde befestigt werden
den gleichen Abstand zur Körpermitte haben
möglichst gleich ausgerichtet sind
auf beiden Seiten symmetrisch sitzen
Fixiere die Teile vor dem endgültigen Annähen am besten zunächst und betrachte dein Amigurumi von vorne, hinten und von der Seite.
Nimm dir Zeit für das Zusammennähen
Gerade dieser letzte Schritt wird gerne unterschätzt.
Dabei kann ein sorgfältiges Zusammennähen einen enormen Unterschied machen. Wenn du dir Zeit nimmst, die Position genau zu kontrollieren, wirkt dein fertiges Häkeltier später deutlich harmonischer.
Wenn du mehr darüber erfahren möchtest, habe ich dazu bereits einen eigenen Beitrag geschrieben:

9. Den Farbwechsel nicht sauber arbeiten
Beim Farbwechsel gibt es unzählige verschiedene Techniken und auch sehr unterschiedliche Meinungen darüber, welche Methode die beste ist.
Ich persönlich verwende keinen sogenannten „unsichtbaren Farbwechsel“.
Warum?
Ich habe bisher keine Methode gefunden, bei der der Farbwechsel für mich tatsächlich so unsichtbar ist, dass sich der zusätzliche Aufwand lohnt.
Stattdessen arbeite ich mit einem sauberen Übergang.
Meine Methode für einen sauberen Farbwechsel
Ich häkle die letzte Masche fast vollständig mit der alten Farbe und schliesse die Masche dann mit der neuen Farbe ab.
So entsteht für mich ein sauberer Übergang zwischen den beiden Farben, ohne dass ich eine aufwendigere Technik verwenden muss.
Welche Methode du bevorzugst, bleibt natürlich dir überlassen. Wichtig ist vor allem, dass du mit deinem Ergebnis zufrieden bist und der Farbwechsel zu deinem Projekt passt.
10. X Maschen und V Maschen nicht berücksichtigen
X Maschen und V Maschen sind beim Amigurumi ein Thema, das einen erstaunlich grossen Einfluss auf das fertige Ergebnis haben kann.
Je nachdem, welche Maschenart du verwendest, können sich Grösse, Form, Stabilität und Haptik deines Amigurumis verändern.
Auch das Erscheinungsbild des Maschenbildes und der Seitendrall können unterschiedlich ausfallen.
Wenn du dich also wunderst, warum dein Amigurumi trotz gleicher Garnstärke und Häkelnadel anders aussieht als das Modell aus einer Anleitung, kann auch die verwendete Maschenart eine Rolle spielen.
Ich habe diesem Thema deshalb einen eigenen Beitrag gewidmet:
Dort zeige ich dir die Unterschiede genauer und erkläre, worauf du bei beiden Varianten achten solltest.

Dein Häkelwissen erweitern
Du möchtest nicht nur einzelne Fehler vermeiden, sondern dein Häkelwissen insgesamt erweitern? Dann ist mein Buch „Häkeln Essentials – Häkelwissen Pur“ genau dafür gedacht.
Darin findest du grundlegendes Häkelwissen, verschiedene Techniken und viele Erklärungen, die dir dabei helfen, sicherer zu häkeln und deine Technik weiterzuentwickeln. An vielen Stellen gehen die Themen dabei deutlich ausführlicher in die Tiefe, als es in diesem Blogbeitrag möglich ist. Ich durfte selbst an diesem Buch mitarbeiten und mein Wissen einbringen. Deshalb freut es mich natürlich besonders, wenn ich dich damit auf deinem Weg zu mehr Sicherheit beim Häkeln begleiten darf.

Warum sieht mein Amigurumi anders aus als auf dem Foto?
Du hast alles nach Anleitung gehäkelt und trotzdem sieht dein Amigurumi anders aus?
Das kann verschiedene Gründe haben.
Schon kleine Unterschiede bei der Häkelnadel, der Fadenspannung oder der Maschenart können das Ergebnis beeinflussen. Auch die verwendete Garnstärke, die Menge der Füllwatte oder die Position der Sicherheitsaugen verändern die fertige Figur.
Bei handgemachten Amigurumi ist deshalb nicht jede kleine Abweichung automatisch ein Fehler.
Wenn du allerdings möglichst genau das Ergebnis aus einer Anleitung erreichen möchtest, solltest du möglichst viele Faktoren gleich halten: Garn, Garnstärke, Häkelnadel, Maschenart, Maschenzahl und Füllmenge.
Und natürlich spielt auch deine persönliche Fadenspannung eine Rolle.
Amigurumi häkeln wird mit jedem Projekt einfacher
Wenn dein erstes Amigurumi nicht genauso aussieht wie auf dem Foto, ist das kein Grund, direkt aufzugeben.
Viele kleine Handgriffe werden mit der Zeit selbstverständlich. Du bekommst ein Gefühl dafür, welche Häkelnadel zu welchem Garn passt, wie fest du häkeln musst und wie viel Füllwatte eine bestimmte Form benötigt.
Auch das Positionieren und Annähen der einzelnen Teile wird mit jedem Projekt einfacher.
Je mehr Amigurumi du häkelst, desto besser lernst du, dein Maschenbild und deine Form während des Häkelns zu beurteilen.
Und genau das macht meiner Meinung nach einen grossen Teil des Reizes beim Amigurumi Häkeln aus: Mit jedem Projekt lernst du ein bisschen mehr dazu.
Häufige Fragen zum Amigurumi Häkeln
Warum sieht man die Füllwatte bei meinem Amigurumi?
Wenn die Füllwatte durch die Maschen scheint, kann das an einem zu lockeren Maschenbild, einer zu grossen Häkelnadel oder zu viel Füllwatte liegen. Probiere zunächst eine kleinere Häkelnadel und achte darauf, dein Amigurumi nicht zu überstopfen.
Warum wird mein Amigurumi schief?
Ein schiefes Amigurumi kann verschiedene Ursachen haben. Kontrolliere zunächst deine Maschenzahl und den Rundenanfang. Auch die verwendete Maschenart sowie die Position von Zu- und Abnahmen können die Form beeinflussen.
Wie viel Füllwatte braucht ein Amigurumi?
Das hängt von der Grösse und Form des jeweiligen Amigurumis ab. Stopfe nicht nach einer festen Menge, sondern orientiere dich an der gewünschten Form. Das Amigurumi sollte stabil sein, ohne dass sich das Maschenbild durch zu viel Füllwatte ausdehnt.
Wo setzt man Sicherheitsaugen beim Amigurumi ein?
Das hängt vom jeweiligen Design ab. Für einen besonders niedlichen Gesichtsausdruck sitzen die Augen häufig im unteren Drittel des Kopfes. Am besten probierst du die Position zunächst aus, bevor du die Sicherheitsaugen endgültig befestigst.
Welche Häkelnadel braucht man für Amigurumi?
Das hängt vom verwendeten Garn und deiner persönlichen Fadenspannung ab. Als Ausgangspunkt kannst du die Angaben auf der Banderole verwenden und anschliessend mit einer kleinen Maschenprobe testen. Für Amigurumi wird häufig eine kleinere Nadel verwendet, um ein dichtes Maschenbild zu erhalten.
Fazit: Kleine Details machen den Unterschied
Beim Amigurumi Häkeln sind es oft die kleinen Dinge, die am Ende einen grossen Unterschied machen.
Eine passende Häkelnadel, ein gleichmässiges Maschenbild, die richtige Maschenzahl und eine gut kontrollierte Füllmenge bilden die Grundlage. Aber auch die Position der Augen und das sorgfältige Zusammennähen können darüber entscheiden, wie harmonisch dein fertiges Häkeltier aussieht.
Du musst dabei nicht jede Technik verwenden, die irgendwo im Internet empfohlen wird. Finde heraus, was für dich funktioniert und mit welcher Methode du die Ergebnisse erreichst, die dir gefallen.
Und vor allem: Nimm dir Zeit. Gerade beim Amigurumi macht sorgfältiges Arbeiten oft mehr aus als möglichst schnelles Fertigwerden.
📖 Noch mehr Häkelwissen? Wenn du deine Häkelkenntnisse weiter vertiefen möchtest, findest du in meinem Buch „Häkeln Essentials – Häkelwissen Pur“ viele Techniken und Grundlagen ausführlich erklärt.
Falls du noch auf der Suche nach weiteren Amigurumi Ideen bist, findest du in meinem Blog regelmässig Häkeltipps, kostenlose Anleitungen, Garn Tests und Buchvorstellungen.
Bis Bald
BellArt Gabriela

Über mich
Ich bin Gabriela, SPIEGEL Bestseller Autorin, leidenschaftliche Amigurumi Designerin und Gründerin von BellArt Gabriela. Seit vielen Jahren teste ich Garne, entwickle Häkelanleitungen und gebe Workshops in der Schweiz. Auf meinem Blog teile ich ehrliche Erfahrungen, kreative Ideen und praktische Tipps rund ums Häkeln.




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